Überlegungen vor dem Kauf

Bevor man sich einen Hund zulegt, sollten alle möglichen Überlegungen angestellt werden. Wichtig sind vor allem:

 

Welcher Hund (Rasse) passt zu mir?

Hätte ich gerne einen Hütehund, einen Jagdhund mit viel Temperament oder doch lieber einen etwas ruhigeren Gesellschaftshund?

 

Wie viel Zeit kann ich täglich für meinen Hund aufbringen?

Eines ist doch klar, egal für welche Hunderasse ich mich entscheide, auch ob es ein Welpe oder bereits ausgewachsener Hund sein soll, die Zeit für eine Welpen- oder Hundeschule, sollte ich am Anfang auf jeden Fall aufbringen. Auch für das 2 bis 3 mal tägliche tägliche Gassi gehen, egal bei welchem Wetter und nicht nur um den Häuserblock, muss drin sein. Außerdem benötigt mein Vierbeiner auch noch Zeit zum Spielen bzw. erwartet er, mir auch noch einige geistige oder körperliche Aufgaben erfüllen zu dürfen. Eine Fellpflege ist auch nicht außer acht zu lassen.

 

Wie lange wird er täglich alleine sein?

Mehr als 4 bis 5 Stunden täglich sollten wir unserem Familienmitglied nicht zumuten.

Der Hund ist ein ausgesprochenens Rudeltier und benötigt viel Kontakt.

 

Wer kümmert sich un ihn bei einer Krankheit bzw. im Urlaub um ihn?

Kann ich ihn bei einem Nachbarn, Bekannten oder vielleicht in einer guten Tierherberge unterbringen oder gibt es zukünftig auch Urlaub mit dem Hund?

 

Kann ich auch die dafür nötigen Kosten aufbringen?

Anschaffung und Grundausstattung kann teuer sein. Tierarztkosten bei evtl. auftretenden Krankheiten oder Unfällen sind auch nicht gerade billig. Zu den laufenden Kosten wie Futter gehören noch Hundesteuer, Versicherung, Pflegeartikel und Spielzeug, sowie Kosten zur Erziehung, Ausbildung oder Beschäftigung des Hundes.

persönliche Anmerkung:

Wenn wir diese Punkte alle geklärt haben und auch deren Verantwortung für die nächsten 10 bis 14 Jahre bewußt sind, steht uns einer Anschaffung nichts mehr im Wege. Bei unserem neuen Familienmitglied handelt es sich um ein Lebewesen und nicht um eine Rote Wurst, welche wir, falls diese uns nicht schmeckt, in den nächsten Papierkorb werfen.